
Ich kreise langsam über den Dächern des Dorfes. Der Wind trägt den Geruch von frischem Brot und staubigen Wegen zu mir herauf. Unten bewegt sich viel, und ich sehe, wie Hände Kartons stapeln. Es sind vierundzwanzig große Pakete, gefüllt mit dem, was Menschen brauchen, um satt zu werden. Ich fliege tiefer und spüre die Wärme der Sonne auf meinen Federn, während ich das Treiben auf dem Platz beobachte.
Ein Anhänger stand vor kurzem voll beladen da. Ich habe ihn gesehen, als ich über die Landstraße glitt. Neben vielen anderen Spenden befanden sich genau zweiundvierzig Kartons darin. Sie waren für die Kinder in diesem Dorf bestimmt. Ich weiß, dass vor ein paar Tagen Lebensmittel eingekauft wurden, um diese Pakete zu füllen. Es war eine stiller Akt der Fürsorge, den ich aus der Luft verfolgt habe.
Die Kinder vom Hofladen der 8. GS Dresden haben dafür gespendet. Ich sehe ihre Gesichter vor mir, wie sie mit Begeisterung dabei waren. Sie haben nicht nur gegeben, sondern mitgedacht. Jetzt, hier in Siebenbürgen, werden aus diesen Spenden zweiundvierzig Beutel gepackt. Jeder Beutel ist ein kleines Paket Hoffnung, bereit für die Übergabe. Ich fliege über die Felder und spüre, wie diese Verbindung zwischen fernen Orten wächst.

Ich lande nicht, denn ich bin nur ein Beobachter. Ich sehe, wie die Helfer die Beutel vorbereiten. Alles ist nun für die Übergabe bereit. Die Luft ist erfüllt von einer ruhigen Erwartung. Ich spüre die Dankbarkeit, die in den Gesten der Menschen liegt, ohne dass Worte nötig sind. Es ist ein einfaches, aber kraftvolles Bild von Nächstenliebe, das ich mit nach Hause nehmen werde.
Bald werde ich zurückfliegen und berichten, was ich gesehen habe. Die Übergabe steht bevor, und die Kinder werden ihre Beutel in Empfang nehmen. Ich werde den Himmel über Dacia weiter beobachten, bis die letzten Pakete verteilt sind. Dann trage ich die Geschichte dieser Hilfe in meine Heimat zurück, damit andere sehen, was möglich ist, wenn man gemeinsam handelt.
Liebe Grüße aus Dacia.

Ich steige wieder auf und lasse den Blick über die Landschaft schweifen. Die Kartons sind nun Beutel, und die Beutel werden bald Geschenke sein. Ich sehe die Straße, auf der der Anhänger stand, und die Häuser, in denen die Kinder wohnen. Es ist ein guter Tag, um zu fliegen und hinzusehen. Die Welt ist groß, aber solche Momente machen sie klein und nah.
Wenn ihr mehr wissen möchtet, schreibt uns gerne:
kontakt@jonathan-ev.de
So könnt ihr helfen
1. Spenden: Alle Infos und unsere Bankverbindung findet ihr auf der Spendenseite.
2. Mitmachen: Hilfstransporte, Sachspenden, Ehrenamt – meldet euch über unser Kontaktformular.
3. Weitersagen: Teilt diesen Beitrag mit Freunden und Familie.
Bankverbindung
Jonathan e.V. · IBAN: DE38 3506 0190 1626 7700 25 · BIC: DENODED1DKD · Verwendungszweck: Freie Spende

